| 1. |
All Morgen ist ganz frisch, und neu des Herren Gnad und große Treu; sie hat kein End den langen Tag, drauf jeder sich verlassen mag. |
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2. |
O Gott, du schöner Morgenstern, gib uns, was wir
von dir begehrn: Zünd deine Lichter in uns an, laß
uns an Gnad kein Mangel han. |
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3. |
Treib aus, o Licht, all Finsternis, behüt uns, Herr, vor Ärgernis, vor Blindheit und vor aller Schand und reich uns Tag und Nacht dein Hand, |
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4. |
zu wandeln als am lichten Tag, damit, was immer
sich zutrag, wir stehn im Glauben bis ans End und
bleiben von dir ungetrennt.
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