Der Jäger

(Es jug ein Jäger Wild und Schwein)

Volkslied

Musiknoten zum Lied Der Jäger

Liedtext

Es jug ein Jäger Wild und Schwein
bei der Nacht, bei Mondenschein,
alleweil, alleweil so so so,
alleweil bei der Nacht.

Er jugs durch ein grasgrünen Strauch,
sprang ein schwarzbrauns Mädel raus.

"Schwarzbrauns Mädel, lauf nur nicht!
meine Hunde die fassen dich.

"Und deine Hunde die fassen mich nicht,
sie wissen meine hohe Sprünge nicht."

"Deine hohe Sprünge die wissen sie wohl,
sie wissen, dass du heut noch sterben sollst."

"Und sterb ich heut, so bin ich tot,
befehl ich mich dem lieben Gott."

Es wuchs eine Lilie auf ihrem Grab,
kam ein Reiter und brach sie ab.

Er steckts wohl auf sein Federhut
und trugs für Kaisers, Königs Gut.