Strom der Zeit

(Dunkel rauscht des Stromes Welle)

Aloys Schreiber

Musiknoten zum Lied Strom der Zeit

Liedtext

Dunkel rauscht des Stromes Welle,
wo kein Stern am Himmel steht,
niemand sah noch seine Quelle,
|: niemand weiß, wohin er geht. :|

Was am Ufer fröhlich grünet,
reißt er mit in seinen Gang,
und des Stromes Gottheit sühnet
|: weder Opfer noch Gesang. :|

Und es wird die Nacht so schaurig,
und der Schiffer sieht kein Land,
und die Erde steht so traurig,
|: wie aus Gottes Blick verbannt. :|

Aber an des Äthers Bogen
plötzlich tritt ein Stern hervor,
und es schweigt der Groll der Wogen,
|:und es reisst der Wolken Flor. :|

Stern der Liebe, den wir sehen,
tröstend ist dein Angesicht!
Wirst nur du am Himmel stehen,
|:dann vergeht die Erde nicht. :|