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Im lauten Jubel bringen wir
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Musik Text
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Johann Adam Hiller (1817)
Rudolf Zacharias Becker (1815)
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Durch scharfe Sens und Sichelstahl
ist nun das Feld geleert;
geerntet ist nun abermal
was Gott uns hat beschert.
Die vollen Scheuren strotzen gar
von mildem Überfluß.
Wir haben wieder auf ein Jahr
den reichlichen Genuß.
Gottlob! Wir sind gesund und frisch,
trotz aller Arbeitslast;
das ist uns mehr als Wein und Fisch
im prächtigen Palast.
Das Brot schmeckt uns nun doppelt gut:
Wir wissen, was das heißt,
wenn man mit saurem Schweiß und Blut
es selbst verdient und speist.
Kein Körnchen wächst umsonst,
kein Gras sprießt ohne Nutzen auf,
kurz, alles wächst ohn' Unterlaß,
und nutzt noch obendrauf.
So auch der brave Bauersmann,
der ist kein Tagedieb.
Er nützt, und nimmt so lang er kann,
mit Wenigem vorlieb.
Wir dienten treulich unserm Herrn;
er gab uns unsern Lohn;
wir taten unsre Arbeit gern
und hatten Nutz davon.
Nun wünschen wir dem Herrn viel Glück
und schenken ihm den Kranz.
Er ist der Schnitter Meisterstück,
und mehr als Goldesglanz.
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