Auf Bethleh'ms stillen Auen
bricht leis die Nacht herein.
Kein Sternlein ist zu schauen
mit seinem hellen Schein.
Die armen Hirten sehen
so sehnsuchtsvoll hinauf,
ob nicht bald möge gehen
|: der Stern aus Jakob auf. :|
Doch sieh! Mit goldnem Strahle
wird rings erhellt die Nacht.
O sieh! Mit einem Male
welch wunderbare Pracht!
Die Engel Gottes singen
ein Weihnachtslied allhier,
die frommen Hirten bringen
|: dem Kindlein Preis und Ehr. :|
Für uns, die wir verloren,
verirrt in Nacht und Sünd,
für uns ist auch geboren
das liebe Jesuskind.
Es ist uns Licht und Leben
in dieser dunklen Zeit
und will uns allen geben
|: die ew'ge Seligkeit. :|
Bald wird Er wiederkommen.
Nicht mehr in Niedrigkeit.
Dann werden alle Frommen
ihn sehn in Herrlichkeit.
Drum, Kinder, lasst uns wählen
den Herrn zu unserm Hort,
dass keines möchte fehlen
|: im Vaterhause dort! :|