Wegewarte

(Es steht eine Blume)

Mit seinem Gedicht Wegewarte setzte der naturverbundene ›Heimatdicter‹ Hermann Löns dem blauen Blümlein, das häufig an Wegrändern zu finden ist, ein Denkmal.

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Musiknoten zum Lied - Wegewarte

Es steht eine Blume,
|: wo der Wind weht den Staub, :|
blau ist ihre Blüte,
|: aber grau ist ihr Laub. :|

Ich stand an dem Wege,
|: hielt auf meine Hand, :|
du hast Deine Augen
|: von mir abgewandt. :|

Jetzt stehst du am Wege,
|: da wehet der Wind, :|
deine Augen, die blauen,
|: vom Staub sind sie blind. :|

Da stehst du und wartest,
|: Dass ich komme daher, :|
Wegewarte, Wegewarte,
|: du blühst ja nicht mehr. :|

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