Ohne dich, wie lange
wird mir Stund' und Tag!
Leer und öd und bange,
was ich schauen mag.
Unser Hain der Liebe,
der so froh mich sah,
ist mir stumm und trübe,
denn du bist nicht da!
Ich gehe hin und suche
deiner Tritte Spur;
an der holden Buche
unsrer treuen Flur;
rufe dich die Meine
glaube dich mir nah,
sinke hin und weine:
denn du bist nicht da!
Hör' ich dann von weitem
deiner Stimme Klang,
o wie wird im Busen
mir das Herz Gesang!
Bebend, wenn mich deine
zarte Hand berührt,
wird auf deiner Lippe
mir der Geist entführt.