Sehnsucht

(Fröhlich schwebt die flinke Lerche)

Das Gedicht Sehnsucht schrieb August Fresenius um 1820. Die Melodie stammt komponierte Vincenz Righini 1803.

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Musiknoten zum Lied - Sehnsucht

Fröhlich schwebt die flinke Lerche
aus der grünen Saat empor;
singet hell aus ihren Lüften
Freud' herab in jeglich Ohr,
Freud' herab in jeglich Ohr.

Rose prangt in Lustgefilden,
in der Sonne goldnem Glanz;
unter Liedern flicht zum Reigen
sie die Freude sich zum Kranz,
sie die Freude sich zum Kranz.

Aber der Erinnerung Blümchen
will nur in der Stille blühn',
an des Talbachs kühler Welle,
mild und blau, in frischem Grün,
mild und blau, in frischem Grün.

Darum schmückt mich keine Rose
hier, in Waldes Einsamkeit;
suche nur das blaue Blümchen,
so das Wiesental mir beut,
so das Wiesental mir beut.

Darum sing' ich meine Lieder hier
an Waldbachs Wellenfall;
sehnsuchtsvoll, in vollen Tönen,
einsam, wie die Nachtigall,
einsam, wie die Nachtigall.

Bis ich einstens wiedersehe
meiner Lieben Angesicht,
ihrer Wangen Himmelsrosen,
ihrer Blicke Sonnenlicht,
ihrer Blicke Sonnenlicht.

O, gedenk ich solcher Stunde,
schwingt sich meine Seel' empor
gleich der Lerche, die aus Lüften
Freude singt in jeglich Ohr.
Freude singt in jeglich Ohr.

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