Schätzchen, reich mir deine Hand

Volkslied (19. Jh.)

Volksweise (19. Jh.)

Musiknoten zum Lied Schätzchen, reich mir deine Hand

Liedtext

Schätzchen, reich mir deine Hand
zum Beschluß und Unterpfand!
Zum Beschluß einen Kuß,
weil ich von dir scheiden muß.

Scheiden ist ein hartes Wort;
du bleibst hier und ich muß fort.
Weit und breit ist die Zeit,
breiter viel die Ewigkeit.

Wenn wir uns nicht wieder sehen,
bleibt doch unsre Liebe stehen.
Liebst du mich wie ich dich,
nimmermehr verlaß ich dich!

Auf dem Berg da fließt ein Wasser,
Schätzchen, wär ein kühler Wein:
Kühler Wein soll es sein,
Schatz, du sollst mein eigen sein!

In dem Wasser schwimmt ein Fisch;
glücklich ist, wer das vergißt,
glücklich ist, wer vergißt,
was nicht mehr zu ändern ist!