Pommern-Lied

(Wenn in stiller Stunde Traume mich umwehn)

Das Heimatlied der Pommern Pommern-Lied dichtete Adolf Pompe zur Melodie des Liedes »Freiheit, die ich meine« von Karl Groos.

Musiknoten zum Lied - Pommern-Lied

Wenn in stiller Stunde Traume mich umwehn,
bringen frohe Kunde Geister ungesehn,
reden von dem Lande meiner Heimat mir,
|: heilem Meeresstrande, duster'm Waldrevier. :|

Weiße Segel wiegen sich auf blauer See,
weiße Möwen fliegen in der blauen Höh',
blaue Wälder krönen weißer Dünen Sand.
|: Pommerland, mein Sehnen ist dir zugewandt! :|

Aus der Ferne wendet sich zu dir mein Sinn,
aus der Ferne sende trauten Gruß ich hin.
Traget, laue Winde, meinen Gruß und Sang;
|: wehet leis und linde treuer Liebe Klang. :|

Bist ja doch das eine in der ganzen Welt,
bist ja mein, ich deine, treu dir zugestellt,
kannst ja doch von allen, die ich je gesehn,
|: mir allein gefallen, Pommerland, so schön! :|

Jetzt bin ich im Wandern, bin bald hier bald dort,
doch aus allem andern treibt's mich immer fort.
Bis in dir ich wieder finde meine Ruh',
|: send ich meine Lieder dir, o Heimat, zu! :|

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