Nun will der Lenz uns grüßen

August Fischer (1885)

Der Ursprungstext zu diesem alten Reigenlied stammt aus dem 13. Jahrhundert von Neithardt von Reuental, der 1885 von August Fischer überarbeitet wurde. Die Melodie ist eine Volksweise in Anlehnung an das alte Geusenlied Wilhelm von Nassauen aus dem 17. Jahrhundert.

Musiknoten zum Lied Nun will der Lenz uns grüßen

Liedtext

Nun will der Lenz uns grüßen,
von Mittag weht es lau;
aus allen Ecken sprießen,
die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide
sich ein Gewand gar fein
und lädt im Festagskleide
zum Maientanze ein.

Waldvöglein Lieder singen,
wie ihr sie nur begehrt.
Drum auf zum frohen Springen,
die Reis' ist Goldes wert!
Hei, unter grünen Linden,
da leuchten weiße Kleid!
Heija, nun hat uns Kinden
ein End all Wintersleid.