Komm, fein Liebchen, komm ans Fenster!

Komm, fein Liebchen, komm ans Fenster! ist ein Gedicht das August von Kotzebue 1792 verfasste. Es gesellten sich aber recht schnell diverse Variationen hinzu, die den Text mal mehr und mal weniger abwandelten. Analog existieren diverse Vertonungen. Hier die Version aus Erks Liederschatz II, Nr. 114, wo B. A. Weber als Komponist genannt ist.

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Musiknoten zum Lied - Komm, fein Liebchen, komm ans Fenster!

Komm, fein Liebchen, komm ans Fenster!
Alles still und stumm.
Die Verliebten und Gespenster,
Wandeln schon herum.
Dein getreuer Buhle harret,
Komm in seinen Arm!
Seine Finger sind erstarret,
Doch sein Herz ist warm.

Zwar die Sternlein sich verdunkeln,
Luna leuchtet nicht.
Doch, wo Liebchens Äuglein funkeln,
Da ist helles Licht.
Drum, fein Liebchen, komm ans Fenster!
Alles still und stumm.
Die Verliebten und Gespenster,
Wandeln schon herum.

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