Kein besser Leben ist auf dieser Welt

Volkslied

Musiknoten zum Lied Kein besser Leben ist auf dieser Welt

Liedtext

Kein besser Leben ist auf dieser Welt zu denken,
Als wenn man trinkt und ißt und läßt sich gar nichts kränken.
Denn ein Soldat im Feld sei'm Herren dienet treu;
hat er gleich nicht viel Geld, hat er doch Ehr dabei.
Tral-la-le - ra la la!

Sein Häuslein ist sehr klein, von Leinwand aufgeschnitten,
wie euch das Bett allein mit Stroh ist überschüttet,
der Rock ist meine Deck', worunter ich schlaf ein,
bis mich der Tambour weckt, dann muß ich munter sein.

Wenns heißt: Der Feind rückt an, und die Kartaunen blitzen,
da freut sich Jedermann, zu Pferd muss alles sitzen;
man rückt ins weite Feld, und schlägt sich tapfer 'rum,
der Feind kriegt Schlag' für Geld. Wer's Glück hat, kommt davon.

Bekomm ich einen Schuss, aus meinem Glied muss sinken,
hab ich weder Weib noch Kind, die sich um mich bekränken,
sterb ich nun in dem Feld, sterben ist mein Gewinn,
sterb ich auf frischer Tat, vorm Feind gestorben bin.

Wenn ich gestorben bin, so tut man mich begraben
mit Trommeln und mit Spiel, wie's die Soldaten haben;
drei Salven gibt man mir wohl in das Grab hinein,
das ist Soldaten-Manier, lasst Andre lustig sein!