Jetzt tret ich in den Stand

Volkslied (18. Jh.)

Volksweise (18. Jh.)

Musiknoten zum Lied Jetzt tret ich in den Stand

Liedtext

Jetzt tret ich in den Stand,
der ewig wird genannt,
sind keine schweren Sachen,
die Angst und Kummer machen,
o Gott, was fang ich an.

Heirat' ich mir ein Arme,
gleich wie ich selber bin,
kein Haus, kein Hof, kein Garten
und nichts als lauter Jammer.
O Gott, was fang ich an!

Heirat' ich mir eine Reiche,
also ich gern ein hab,
da heißt es schier alltage:
Du Kerl, du Lump, du Laffen,
was hast du mitgebracht?

Heirat' ich mir eine Stolze,
gleichwie sie alle sind,
so muß ich allzeit laufen,
muß schöne Sachen kaufen.
O Gott, was fang ich an!