Ich hab mein Feinsliebchen

Volkslied

Musiknoten zum Lied Ich hab mein Feinsliebchen

Liedtext

Ich hab mein Feinsliebchen,
ich hab mein Feinsliebchen,
so lange nicht gesehn,
so lange nicht gesehn.

Ich sah sie gestern Abend, ich sah sie gestern Abend
wohl in der Türe stehn, wohl in der Türe stehn.

Sie sagt, ich sollt sie küssen, die Mutter sollt's nicht wissen.
Die Mutter ward's gewahr, daß jemand bei ihr war.

"Ach Mädel, willst du freien? Es wird dich bald gereuen!
Gereuen wird es dich, daß du verlassest mich!

Wenn alle jungen, jungen Mädelchen mit ihren grünen, grünen Kränzelchen
wohl auf denTanzboden gehn, wohl auf denTanzboden gehn.

So mußt du junges Weibchen mit deinem zarten Leibchen
wohl an der Wiege stehn, wohl an der Wiege stehn.

Mußt singen Ru-Ru-Rinnchen, schlaf du, mein liebes Kindchen,
schlaf du in guter Ruh, tu deine Äuglein zu."

Ach hätt das Feuer nicht so sehr gebrennt, so war die Lieb nicht angezündt.
Das Feuer brennt so sehr, die Liebe noch viel mehr.

Das Feuer kann man löschen, die Liebe nicht vergessen,
ja nun und nimmermehr, ja nun und nimmermehr.