Ich ging in einer Nacht

Volkslied (18. Jh.)

Volksweise (18. Jh.)

Musiknoten zum Lied Ich ging in einer Nacht

Liedtext

Ich ging in einer Nacht,
ich ging in einer Nacht,
die Nacht, die war so finster,
die war so finster,
daß man kein Sternlein sah,
daß man kein Sternlein sah.

Ich ging vor Herzliebchens Tür,
ich meint die Tür wär offen,
der Riegel war dafür.

Der Schwestern waren drei.
Die allerjüngste Schwester
die ließ mich kommen herein.

Sie stellt mich hinter die Tür.
Bis Vater und Mutter schlafen,
dann komm du wieder herfür.

Sie führt mich oben ins Haus.
Ich meint bei ihr zu schlafen,
zum Fenster mußt ich heraus.

Ich fiel auf einen Stein.
zerbrach die Ripp im Leib vonein,
dazu das linke Bein.
O Gott, wie komm'n ich heim.

Er seufzte nochmals sehr.
Und wenn die Wund geheilet ist,
dann komm'n ich wieder zu dir.