Feinsliebchen, du sollst mir nich barfuß gehn

Volkslied (18. Jh.)

Volksweise (18. Jh.)

Musiknoten zum Lied Feinsliebchen, du sollst mir nich barfuß gehn

Liedtext

Feinsliebchen, du sollst mir nich barfuß gehn,
du zertritts dir die zarten Füßlein schön,
Tralalala, tralalala!
du zertritts dir die zarten Füßlein schön.

Wie sollte ich denn nicht barfuß gehn,
hab keine Schuh ja anzuziehn.
Tralalala, tralalala!
du zertritts dir die zarten Füßlein schön.

Feinsliebchen, willst du mein eigen sein,
so kaufe ich dir ein Paar Schühlein fein.
Tralalala, tralalala!
du zertritts dir die zarten Füßlein schön.

Wie könnte ich denn Euer eigen sein,
ich bin ein armes Mägdelein.
Tralalala, tralalala!
du zertritts dir die zarten Füßlein schön.

Und bist du auch arm, so nehm ich dich doch,
du hast ja die Ehr und die Treue noch.
Tralalala, tralalala!
du zertritts dir die zarten Füßlein schön.

Die Ehr und die Treue mir keiner nahm,
ich bin, wie ich von der Mutter kam.
Tralalala, tralalala!
du zertritts dir die zarten Füßlein schön.

Was zog er aus seiner Taschen fein?
Von lauter Gold ein Ringelein.
Tralalala, tralalala!
du zertritts dir die zarten Füßlein schön.