Es, es, es und es

Volkslied (18. Jh.)

Als Abschieds- und Wanderlied wurde Es, es, es und es, es ist ein harter Schluss im 19. Jahrhundert von Handwerksburschen und Studenten gern gesungen. Auch heute noch ist es als Wanderlied bekannt und vor allem in Folk- und Wanderkreisen beliebt gehört noch heute zum Standardrepertoire der noch existierenden Schächte.

Musiknoten zum Lied Es, es, es und es

Liedtext

Es, es, es und es,
Es ist ein harter Schluß,
Weil, weil, weil und weil,
Weil ich aus Frankfurt muß.
Drum schlag ich Frankfurt aus dem Sinn
Und wende mich, Gott weiß wohin.
Ich will mein Glück probieren,
Marschieren.

|: Er, er, er und er,
Herr Meister, leb er wohl! :|
Ich sags ihm grad frei ins Gesicht,
Seine Arbeit, die gefällt mir nicht.
Ich will mein Glück probieren,
Marschieren.

|: Sie, sie, sie und sie,
Frau Meisterin, leb sie wohl! :|
Ich sags ihr grad frei ins Gesicht,
Ihr Speck und Kraut, das schmeckt mir nicht.
Ich will mein Glück probieren,
Marschieren.

|: Er, er, er und er,
Herr Wirt, nun leb er wohl! :|
Hätt' er die Kreide nicht doppelt g'schrieb'n,
So wär ich länger dageblieben.
Ich will mein Glück probieren,
Marschieren.

|: Ihr, ihr, ihr und ihr,
Ihr Jungfern lebet wohl! :|
Ich wünsche euch zu guter Letzt
Ein Andern, der mein Stell ersetzt.
Ich will mein Glück probieren,
Marschieren.

|: Ihr, ihr, ihr und ihr,
Ihr Brüder, lebet wohl! :|
Hab ich Euch was zu Leid getan,
So bitt ich um Verzeihung an.
Ich will mein Glück probieren,
Marschieren.