Es Blümeli

(Ha a-n-em Ort es Blüemeli g'seh)

Der schweizerische Vikar Gottlieb Jakob Kuhn verfasste 1805 das Lied Es Blümeli. Inzwischen wurde es ein Mundart-Volkslied, hier mit allen 5 Strophen nach Kuhn und Musik nach Erks Liederschatz III, Nr. 76.

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Musiknoten zum Lied - Es Blümeli

Ha a-n-em Ort es Blüemeli g'seh
Es Blümeli roth und wyß.
Das Blümeli g'seh-n-i nimme meh,
Drum thut es mir im Herz so weh.
O Blümeli my!
O Blümeli my!
I möcht geng by der sy.

Ihr chennet mir mys Blümeli nit,
'S git nume-n-eis e so!
'S ist, leider Gott! viel tusig Schritt
Vo hie; i g'seh mys Blümeli nit.
O Blümeli my!
O Blümeli my!
I möcht geng by der sy.

Das Blümeli blüht – ach! nit für mi,
I darf's nit breche-n-ab.
Es mueß e-n-andre Kerli sy!
Das schmürzt mi drum so grüseli.
O Blümeli my!
O Blümeli my!
I möcht geng by der sy.

O lat mi bi mym Blümeli sy!
I gschände's wäger nit.
Es tröpflet wohl es Thränli dry,
Ach! i ma nimme lustig sy.
O Blümeli my!
O Blümeli my!
I möcht geng by der sy.

U we-n-i einisch g'storbe bi
U d's Blümeli o verdirbt,
So thüet mer de mys Blümeli
Zu mir uf d's Grab, das bitte-n-i.
O Blümeli my!
O Blümeli my!
I möcht geng by der sy.

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