Dort in den Weiden steht ein Haus

Anton Wilhelm von Zuccalmaglio

Musiknoten zum Lied Dort in den Weiden steht ein Haus

Liedtext

Dort in den Weiden steht ein Haus,
steht ein Haus, steht ein Haus,
da schaut die Magd zum Fenster naus,
zum Fenster naus..
Sie schaut stromauf, sie schaut stromab:
Ist noch nicht da mein Herzensknab?
Der schönste Bursch am ganzen Rhein, den nenn ich mein!

Des Morgens fährt er auf dem Fluß,
auf dem Fluß, auf dem Fluß,
und singt herüber seinen Gruß,
ja seinen Gruß,
Des Abends, wenn's Glühwürmchen fliegt,
sein Nachen an das Ufer wiegt,
da kann ich mit dem Bursehen mein beisammen sein.

Die Nachtigall im Fliederstrauch,
im Fliederstauch, im Fliederstauch,
was sie da singt, versteh ich auch, versteh ich auch,
Sie sagte: übers Jahr ist Fest,
hab ich, mein Liebster, auch ein Nest,
wo ich dann mit dem Bursehen mein die Frohst' am Rhein!