Die schwarzbraunen Äugelein

(Ach, schönster Schatz verzeih es mir, daß ich so spat bin kommen)

Volkslied

Musiknoten zum Lied Die schwarzbraunen Äugelein

Liedtext

Ach, schönster Schatz verzeih es mir,
dass ich so spat bin kommen;
doch hat die heiße Lieb zu dir
mich noch dazu gezwungen.

Ach schläfst du schon, wenn ich jetzt komm,
so sanft in deinem Bettchen.
So möcht ich dich gar inniglich
mit meinem Liedlein wecken.

Erweck ich dich, erschreck ich dich,
so tut 's mein Herz erbarmen;
gern lag ich dir, o schönster Schatz,
in deinen beiden Armen!

Dein zwei schwarzbraunen Äugelein,
die gar so freundlich blicken,
sollt' dir daran gescheh'n ein Leid,
so sprang' mein Herz in Stücken.

Der große Gott vom Himmelsthron,
der alles tut regieren,
der Himmel und Erd erschaffen hat,
wird uns zusammenführen.