Die Schnitterinnen

(Es fand ein Ritter eine Wiese wohl an der Straß')

Den Liedtext Die Schnitterinnen dichtete Otto Hauser.

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Musiknoten zum Lied - Die Schnitterinnen

Es fand ein Ritter eine Wiese wohl an der Straß',
wo Schnitter und Schnitterinnen mähten das grüne Gras.
La la la la la la la la.
Sause, sause, Sensenschnitt,
Sensenschnitt, Sensenschnitt!
Weiter und weiter Schritt vor Schritt,
Schritt vor Schritt, Schritt vor Schritt.

»Du junge Schnitterin, sage, willst du mein Liebchen sein
und willst du mit mir tanzen hier an dem Wiesenrain?«
Sause, sause, Sensenschnitt,
Nein, Herr Ritter, ich tanze nit.

»Du junge Schnitterin, sage, willst du mein Liebchen sein
und willst du mit mir tanzen hier an dem Wiesenrain?«
Sense, Sense, lass den Schnitt!
Alle, alle tanzen wir mit.

Sepp Summer liefert in seinem Liederbuch Seite 69 auch eine Anleitung zum Vortrag des Lieds, die wie folgt lautet:

Während der ersten zwei Zeilen der ersten Strophe geht der Bursche umher, als ginge er seine Straße für sich., bis er die Schnitter und Schnitterinnen sieht, die mit den Händen die Bewegung des Mähens machen. Sie tanzen dabei nur schrittweise hin und her. Bei der dritten und vierten Zeile mustert der Bursche die Mädchen. Die zwei letzten Zeilen singt die ganze Schar.

Die vier ersten Zeilen der zweiten Strophe singen nur die Burschen. Der einzelne Bursche streckt dem Mädchen, das er erwählt hat, beide Hände hin, sie aber mäht weiter. Die letzten Zeilen singen die Mädchen allein.

Ergreift das Mädchen während de vier ersten Zeilen die Hände des Burschen, so wird die dritte Strophe gesungen und zwar die letzten zwei Zeilen von der ganzen Schar, in der sich auch Mädel und Burschen an den Händen halten.

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