Horch! wie schallts dorten so lieblich hervor;
Fürchte Gott! Fürchte Gott!
Ruft mir die Wachtel ins Ohr!
Sitzend im Grünen, von Halmen umhüllt,
Mahnt sie den Horcher am Saatengefild:
Liebe Gott! Liebe Gott!
Er ist so gütig, so mild.
Wieder bedeutet ihr hüpfender Schlag:
Lobe Gott! Lobe Gott!
Der dich zu lohnen vermag.
Siehst du die herrlichen Früchten im Feld?
Sieh sie mit Rührung, Bewohner der Welt!
Danke Gott! Danke Gott!
Der dich ernährt und erhält.
Schreckt dich im Wetter der Herr der Natur:
Bitte Gott! Bitte Gott!
Und er verschonet der Flur.
Machen die künftigen Tage dir bang,
Tröste dich wieder der Wachtelgesang:
Traue Gott! Traue Gott!
Deutet ihr lieblicher Klang.