Der Glücksjäger

(Es war ein Jäger wohlgemut)

Volkslied

Musiknoten zum Lied Der Glücksjäger

Liedtext

Es war ein Jäger wohlgemut, wohlgemut,
der trug 'ne Feder auf seinem Hut,
Heirassa hopsasa vi und vivallerallera!
der trug 'ne Feder auf seinem Hut.

Die Feder war mit Gold beschlag'n,
es konnt sie nicht ein Jeder trag'n.

Er ritt wohl durch das Tannenholz,
da begegnet ihm ein Jungfrau stolz.

Er nahms bei ihrem roten Rock,
und schwang sie hinter sich auf sein Ross.

Er ritt wohl vor seiner Mutter Haus,
Frau Mutter schaut zum Fenster hinaus.

"Willkomm, willkomm, mein Söhnelein!
was bringst denn da fürn wildes Schwein?"

"Es ist fürwahr kein wildes Schwein,
es ist die Herzallerliebste mein."

"Ist es die Herzallerliebste dein,
so soll sie mir willkommen sein."

Sie führt die Braut wohl an den Tisch,
und trug ihr auf gebackne Fisch.

Sie trug ihr auf eine Kanne mit Wein,
die Braut die wollt nicht lustig sein.

"Ei iß und trink und gehab dich wohl!
es ist schon einer, ders zahlen soll."

"Ders zahlen soll und der bin ich:
ich weiß kein schönern Schatz als dich."

"Weißt du kein schönern Schatz als mich,
weiß ich kein liebern Jäger als dich."