Das Vergissmeinnicht

(Freundlich glänzt an stiller Quelle)

Das Vergissmeinnicht ist ein Gedicht von Karl Müchler aus dem Jahr 1806, das als Liedtext vielfach abgewandelt wurde. Die Melodie komponierte Friedrich Heinrich Himmel 1808.

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Musiknoten zum Lied - Das Vergissmeinnicht

Freundlich glänzt an stiller Quelle,
Wie des Mondes Silberlicht,
Eine Blume zart und helle,
O, verkenn' dies Blümchen nicht.

Schimmernd, wie des Himmels Bläue,
Wenn ihn kein Gewölk umflicht,
Ist es ein Symbol der Treue,
Das zum Herzen tröstend spricht.

Mild, wie deiner Augen Sterne,
Wie verklärter Unschuld Licht,
Ruft es warnend aus der Ferne:
Ach vergiss, vergiss mein nicht!

Wenn des Abschieds Zähren fließen,
Trennt uns das Gebot der Pflicht,
Soll es deinem Pfad entsprießen,
Bittend: ach, vergiss mein nicht!

Doch, geliebte Seele, höre,
Was aus jedem Blättchen spricht;
Ach, sein Tau ist eine Zähre,
Und sie seufzt: vergiss mein nicht!

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