Ein Heller und ein Batzen

Albert Graf Schlippenbach (1830)

Volksweise (frühes 19. Jahrhundert)

Musiknoten Ein Heller und ein Batzen

Ein Heller und ein Batzen, die waren beide mein.
Der Heller ward zu Wasser, der Batzen ward zu Wein.
Ja, der Heller ward zu Wasser, der Batzen ward zu Wein.
Heidi, Heido, Heidi heido, ha, ha,
heidi, heido, ha, ha
heidi, heido, hei, ha, ha, ha, ha, ha.

Die Wirtsleut und die Mädel, die rufen beid: Oh weh!
Die Wirtsleut, wenn ich komme, die Mädel, wenn ich geh.
Heidi, Heido...

Meine Strümpfe sind zerrissen, meine Stiefel sind entzwei
und draußen auf der Heiden, da singt der Vogel frei.
Heidi, Heido...

Und gäb's kein Landstraß nirgend, da säß ich still zu Haus,
und gäb's kein Loch im Fasse, da tränk ich gar nicht draus.
Heidi, Heido...

War das 'ne große Freude, als ihn der Herrgott schuf,
ein Kerl, wie Samt und Seide, nur schade, daß er suff.
Heidi, Heido...