Und in dem Schneegebirge

Volkslied (18. Jh.)

Volksweise (18. Jh.)

Musiknoten zum Lied Und in dem Schneegebirge

Liedtext

Und in dem Schneegebirge
da fließt ein Brünnlein kalt.
Und wer daraus tut trinken,
der wird ja nimmer alt.

Ich hab daraus getrunken
gar manchen frischen Trunk.
Ich bin nicht alt geworden,
ich bin noch immer jung.

Das Brünnlein das da drüben fließt,
draus soll man immer trink'n;
wer eine Feinsherzallerliebste hat,
der soll man immer winken.

Ich wink' dir mit den Augen,
ich tret dir auf den Fuß.
Ach, wie ein schweres Roden,
wenn einer scheiden muß!

Ade, mein Schatz, ich scheide.
Ade, mein Schätzelein!
Wann kommst du denn doch wieder,
Herzallerliebste mein?

Wenn es wird schneien Rosen
und regnen kühlen Wein -
Ade, mein Schatz, ich scheide,
ade, mein Schätzelein!

Es schneit ja keine Rosen
und regn't auch keinen Wein:
da kommst du denn nicht wieder,
Herzallerliebster mein!