Jahre kommen, Jahre schwinden
Und der Jugend Traum entflieht
Blumen die wir heute finden
Kränze die wir heute binden
Sind uns morgen schon verblüht
Weisheit ist es zu genießen
Dieses Lebens süße Zeit
Torheit wär' es, Mädchen Iießen
Wie ein Tröpfchen Zeit verfließen
Ohne Scherz und Fröhlichkeit
Lasst uns voneinander lernen
Wie man weise fröhlich lebt
Diese Kunst die in den Fernen
Über jenen lichten Sternen
Unser Dasein noch erhebt
In der Jugend Blumenjahren
Sinn und Herz der Unschuld weih'n
Herz und Sinn bei den Gefahren
Auf der Lebensbahn bewahren
Und getreu der Tugend sein
Aber doch auf Freude merken
Und auf ihren Lockgesang
Sich zu allen guten Werken
Durch der Freude Segen stärken
Das beglückt Äonen lang
Sei du Teure, sei du immer
Dieser Künste Meisterin
Tugendkränze welken nimmer
Und der Freude heller Schimmer
Leuchtet ewig durch sie hin