| 1. |
Zum Wald, zum Wald, da steht mein Sinn so einzig, ach! so einzig hin! |: Da lebt man glücklich frei und froh, und nirgends, nirgends lebt man so! :| |
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2. |
Geliebter Forst, mit mir vertraut, wie mit dem Bräutigam die Braut, |: dich lieb' ich nur, dir bleib' ich treu; denn ewig bist du schön und neu! :| |
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3. |
Schön bist du, wenn der Lenz dich schmückt, dein junges Grün mein Aug' entzückt |: und deiner Sänger Lied erschallt, daß froh das Echo widerhallt. :! |
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4. |
Im heißen Sommer such' ich dich, dann birgt dein kühler Schatten mich, |: dann labt im traulichen Gebüsch mich manches Quellchen kühl und frisch. :| |
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5. |
Im Herbste prangst du schön schattiert, mit neuen Reizen ausgeziert, |: bis Boreas, der dich entlaubt, dich deines letzten Schmucks beraubt. :| |
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6. |
Doch auch im Winter lächelst du dem rüst'gen Jäger freundlich zu, |: wenn Schnee, der nur den Weichling schreckt, des Wildes Fährten ihm entdeckt. :| |
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7. |
O, wunderselig ist der Mann, der deinem Dienst sich weihen kann! |: Mir Glücklichem ward dieses Heil nach langem Schmachten noch zu teil. :| |
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8. |
Im selbst erzog'nen Lärchenhain soll einst mein stilles Grabmal sein! |:Zum Wald, zum Wald, da steht mein Sinn so einzig - ach! so einzig hin. :| |
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