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Aus dem reinsten Frühlingsmorgen
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Musik Text
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Friedrich Heinrich Himmel (1811)
Johann Wolfgang von Goethe (1791)
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Thyrsis bot ihr für ein Mäulchen
zwei, drei Schäfchen gleich am Ort,
sie besann sich noch ein Weilchen;
doch sie sang und lachte fort,
und ein andrer bot ihr Bänder,
und er Dritte bot sein Herz;
doch sie treib mit Herz und Bändern
so wie mit den Lämmern Scherz.
Bei dem Glanz der Abendröte
ging sie still den Wald entlang,
Damon saß uns spielte Flöte,
daß es durch die Seele drang.
Und er zog sie, ach, zu sich nieder,
küßte sie so hold, so süß;
und sie sagte: Blase wieder!
Und der gute Junge blies:
Meine Ruh ist nun verloren,
meine Freuden sind entflohn,
und ich hör von meinen Ohren
immer nur den süßen Ton.
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