11 Lieder zu "nachts" gefunden. |
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| Der Wächter auf dem Turme saß |
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Der Wächter auf dem Turme saß, sein Hörnlein tat er blasen: Wer noch bei seinem Schätzlein liegt, der steh nun auf und mach sich fort, der Tag fängt an zu strahlen, zu malen. |
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| Die Jägerbraut |
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Kennt ihr die Maid, die braune Dirn' mit glattem Sinn und krausem Haare, mit roten Lippen, hel1er Stirn und himmelblauem Augenpaare? |
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| Es gibt ja nichts Schön'res |
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Es gibt ja nichts Schön'res, als ein Fuhrmann zu sein, |: des Nachts auf der Landstraß, wenn der Mond so helle scheint. :| |
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| Herzog Ulrich der Verbannte |
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Vom Turme, wo ich oft gesehen hernieder auf ein schönes Land, vom Turme fremde Fahnen wehen, wo meiner Ahnen Banner stand. Der Väter Hallen sind gebrochen; gefallen ist des Enkels Los: Er birgt, besiegt und ungerochen, sich in der Erde tiefstem Schoß. |
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| Ich kam vor einer Frau Wirtin Haus |
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Ich kam vor einer Frau Wirtin Haus, man fragt mich, wer ich wäre. Ich bin ein alter Schwartenhals und eß und trink so gerne. |
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| Mein Lieb ist die Heide |
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Mein Lieb ist die Heide, der Hochwald mein Lieb, dem ich mich auf ewig zu eigen verschrieb, die grünende Dämm'rung, der rauschende Baum ist tags mein Gedanke, ist nachts mein Traum. |
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| Nach Süden sich nun lenken |
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Nach Süden sich nun lenken die Vöglein allzu mal; viel Wandrer lustig schwenken die Hüt im Morgenstrahl. Das sind die Herrn Studenten, zum Tor hinaus es geht; auf ihren Instrumenten sie blasen zum Valet: Ade in die Länge und Breite, o Prag, wir ziehn in die Weite, Et habeat bonam pa cem, qui sedet post fornacem! |
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| So pünktlich zur Sekunde |
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So pünktlich zur Sekunde trifft keine Uhr wohl ein, als ich zur Abendstunde beim edlen Gerstenwein; da trink' ich lang' und passe nicht auf mein Zifferblatt; |: ich hör's am leeren Fasse, wieviel's geschlagen hat. :| |
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| Üb immer Treu und Redlichkeit |
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Üb immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab, und weiche keinen Finger breit von Gottes Wegen ab. |
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| Viel Wollust mit sich bringet |
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Viel Wollust mit sich bringet die fröhlich Sommerzeit. Im grünen Wald jetzt singet wiedrum vor Freudigkeit. Ohne Unterlaß, mit hellen Schall aus ihrem Hälslein zart sehr schön und fein Frau Nachtigall, kein Müh und Fleiß sie spart. |
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