| 1. |
Ich wollt ein Bäumlein steigen, das nicht zu steigen war. Da brachen alle Ästichen, da brachen alle Ästichen, und ich fiel in das Gras, und ich fiel in das Gras. |
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2. |
Ach wenn das doch mein Schätzchen wüßt, daß ich gefallen wär. Es tät so manchen weiten Schritt, bis daß es bei mir wär. |
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3. |
Die Blätter von dem Bäumelein die fielen all auf mich. Daß mich mein Schatz verlassen hat, das kränket mich ja nicht. |
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4. |
Daß mich mein Schatz verlassen hat, das ist noch so und so: Er wird bald wieder kommen, von Herzen bin ich froh. |
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5. |
Und kömmt er dann nicht wieder, so bleibt er weg von mir; heirat ich einen Andern, was frag ich denn nach Dir? |
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6. |
Es ist kein Apfel so rosenrot, es steckt ein Wurm darin. Es ist kein Bürschchen auf der Welt, es führt ein falschen Sinn. |
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7. |
Ein falscher Sinn, ein froher Mut verführt das junge Blut. Ich habs gehört von Alten: Die Lieb tut selten gut. |
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