Grünet die Hoffnung

Jakob Kremberg (1681)

Ein Rundgesang aus der 1681 in Dresden verbreiteten "Musikalischen Gemüthsergötzung". Das Lied beginnt mit dem Kehrreim, der auch nach jeder Strophe folgt und das Lied beschließt.

Musiknoten zum Lied Grünet die Hoffnung

Liedtext

Grünet die Hoffnung, habe ich gewonnen,
blühet die Treue, bald hab' ich gesiegt.
Ist mir mein Glücke nicht gänzlich zerronnen,
wahrlich, so bin ich von Herzen vergnügt.
Kummer und Plagen will ich verjagen,
wer mich wird fragen, dem will ich sagen:
Grünet die Hoffnung, habe ich gewonnen,
blühet die Treue, bald hab' ich gesiegt.
Ist mir mein Glücke nicht gänzlich zerronnen,
wahrlich, so bin ich von Herzen vergnügt.

Hassen und Neiden muss ich zwar leiden,
doch soll's die Freuden von mir nicht scheiden.
Grünet die Hoffnung, habe ich gewonnen,
blühet die Treue, bald hab' ich gesiegt.
Ist mir mein Glücke nicht gänzlich zerronnen,
wahrlich, so bin ich von Herzen vergnügt.
Grünet die Hoffnung, habe ich gewonnen,
blühet die Treue, bald hab' ich gesiegt.
Ist mir mein Glücke nicht gänzlich zerronnen,
wahrlich, so bin ich von Herzen vergnügt.

Hoffnung wird bringen treulichen Dingen
alles Gelingen, drum will ich singen:
Grünet die Hoffnung, habe ich gewonnen,
blühet die Treue, bald hab' ich gesiegt.
Ist mir mein Glücke nicht gänzlich zerronnen,
wahrlich, so bin ich von Herzen vergnügt.
Grünet die Hoffnung, habe ich gewonnen,
blühet die Treue, bald hab' ich gesiegt.
Ist mir mein Glücke nicht gänzlich zerronnen,
wahrlich, so bin ich von Herzen vergnügt.