Eine Schäferin trieb ihre Lämmlein aus

Volkslied (19. Jh.)

Volksweise (19. Jh.)

Musiknoten zum Lied Eine Schäferin trieb ihre Lämmlein aus

Liedtext

Eine Schäferin trieb ihre Lämmlein aus
und trieb sie vor eines Edelmanns Haus.
Fiderallala, fiderallala, und trieb sie vor eines Edelmanns Haus.

Der Edelmann öffnete gleich die Tür
und sah die munteren Lämmlein springen.
Fiderallala, fiderallala, und sah die munteren Lämmlein springen.

Ach Edelmann, schenke mir doch dein Geld.
Ich bin so 'ne arme Schäferin.
Fiderallala, fiderallala, ich bin so 'ne arme Schäferin.

Bist du so 'ne arme Schäferin
und gehst in Sammet und Seide dahin?
Fiderallala, fiderallala, und gehst in Sammet und Seide dahin.

Was geht das den lumpigen Edelmann an,
wenn das mein Vater bezahlen kann.
Fiderallala, fiderallala, wenn das mein Vater bezahlen kann.

Ach Schäferin reize mich nicht zum Zorn,
sonst laß ich dich werfen in hohen Turm.
Fiderallala, fiderallala, sonst laß ich dich werfen in hohen Turm.

Wenn ich dir eine Krone von Perlen gebe,
willst du mir schenken mein junges Leben?
Fiderallala, fiderallala, willst du mir schenken mein junges Leben?

Willst du mir eine Krone von Perlen geben,
so will ich dir schenken dein junges Leben.
Fiderallala, fiderallala, so will ich dir schenken dein junges Leben.

Und als das Liedchen ein Ende nahm,
da war es lauter Haberstroh.
Fiderallala, fiderallala, da war es lauter Haberstroh.