Ein Bäumlein stand im tiefen Tal

Volkslied

Musiknoten zum Lied Ein Bäumlein stand im tiefen Tal

Liedtext

Ein Bäumlein stand im tiefen Tal,
alleweile bei der Nacht,
Ein Bäumlein stand im tiefen Tal,
war oben breit und unten schmal,
eine Weil und alleweil und alleweile bei der Nacht.

Es hing ein schöner Apfel dran,
alleweile bei der Nacht,
Es hing ein schöner Apfel dran,
der fiel herunter ins tiefe Tal,
eine Weil und alleweil und alleweile bei der Nacht.

Ich ging vorbei und las mir'n auf,
alleweile bei der Nacht,
Ich ging vorbei und las mir'n auf,
und ich ihn in mein Lädlein schloß,
eine Weil und alleweil und alleweile bei der Nacht.

Ich schloß mein Lädlein auf und zu,
alleweile bei der Nacht,
Ich schloß mein Lädlein auf und zu,
der Apfel ließ mir keine Ruh,
eine Weil und alleweil und alleweile bei der Nacht.

Ich schnitt den Apfel mitten entzwei,
alleweile bei der Nacht,
Ich schnitt den Apfel mitten entzwei,
und gab meinem Schatz den allergrößten Teil,
eine Weil und alleweil und alleweile bei der Nacht.

Die Kernlein, die war'n süße,
alleweile bei der Nacht,
Die Kernlein, die war'n süße,
sie fiel'n mir vor die Füße,
eine Weil und alleweil und alleweile bei der Nacht.

Sie fiel'n in Nachbars Gärtelein,
alleweile bei der Nacht,
Sie fiel'n in Nachbars Gärtelein,
es wuchsen draus drei Zweigelein,
eine Weil und alleweil und alleweile bei der Nacht.

Ich brach mir ab ein Zweigelein,
alleweile bei der Nacht,
Ich brach mir ab ein Zweigelein,
und legt' mir's in mein Bettelein,
eine Weil und alleweil und alleweile bei der Nacht.

Und wie ich nun erwachte,
alleweile bei der Nacht,
Und wie ich nun erwachte,
da lag der Zweig und lachte,
eine Weil und alleweil und alleweile bei der Nacht.