Ich geh' mit meiner Laterne

Volkslied

Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Laternenlied wird vorwiegend im Herbst bei Sankt Martins Umzügen gesungen. Dabei ist die hier vorgestellte und bekannteste erste Strophe eigentlich die letzte einer Martinserzählung, die in einem Kehrreim eingebettet ist.

Musiknoten Ich geh' mit meiner Laterne

Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
|: Mein Licht ist aus,
ich geh' nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabum. :|

Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
|: Ein Lichtermeer
zu Martins Ehr,
rabimmel, rabammel, rabum. :|

Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
|: Der Martinsmann,
der zieht voran,
rabimmel, rabammel, rabum. :|

Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
|: Wie schön das klingt,
wenn jeder singt,
rabimmel, rabammel, rabum. :|

Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
|: Ein Kuchenduft
liegt in der Luft,
rabimmel, rabammel, rabum. :|

Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
|: Beschenkt uns heut,
ihr lieben Leut,
rabimmel, rabammel, rabum. :|

Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
|: Laternenlicht,
verlösch mir nicht!
Rabimmel, rabammel, rabum. :|

Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
|: Mein Licht ist aus,
ich geh' nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabum. :|