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Thema:
Lieder zu Jahreszeiten
Heimat- und Wanderlieder
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Der Morgen im Lenze
| Musik |
Volksweise
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| Text |
Wilhelm Gottlieb Becker |
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1. |
Wie reizend, wie wonnig ist alles umher! Am Hügel wie sonnig, wie schattig am Wehr! Dort spiegeln sich Erlen im blauen Krystall; hier wiegen sich Schmerlen im tosenden Fall. |
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2. |
Wie grünet die Aue so lieblich und mild! Wie pranget im Taue das Blumengefild! Schon kleidet die Beere sich würzig in Rot; schon schwillet die Ähre des Segens zu Brot. |
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3. |
Der Birkenbusch wanket am flüsternden Hain; die Brombeer' umranket das Felsengestein. Die Bienen besummen die Matten entlang; die Frösche verstummen vor Lerchengesang. |
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4. |
Wie wonnig ist alles, wie alles so hehr! das Rauschen des Falles, der Schatten am Wehr! Allüberall bieten sich Freuden uns an, zu schmücken hienieden die irdische Bahn. |
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Die Autoren und ihre Zeit
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