| 1. |
Sie war ein Mädchen voller Güte und naschen tat sie auch sehr gern, bekam so manche Zuckertüte von einem hübschen jungen Herrn. Da rief sie: "Heimat, süße Heimat, wann werden wir uns wiedersehn. Heimat, süße Heimat, wann werden wir uns wiedersehn?" |
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2. |
Da kam der Leutnant von der Garde Und lud sie ein zum Maskenball: "Bei uns ist heute Maskerade, Und du sollst meine Tänzrin sein." Da rief sie: "Heimat, süße Heimat, Wann werden wir uns wiedersehn?" |
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3. |
Vom vielen Tanzen ward sie müde, Sie legt sich nieder auf ein Bett, Da kam der Leutnant von der Garde Und raubte ihr die Unschuld weg. Da rief sie: »Heimat, süße Heimat, Wann werden wir uns wiedersehn!« |
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4. |
In Stücke wollte sie sich reißen, ins tiefe Wasser wollt sie gehn. Jedoch der Rhein war zugefroren, und keine Öffnung war zu sehn. Da rief sie: "Heimat, süße Heimat, Wann werden wir uns wiedersehn?" |
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5. |
Da kam der Leutnant von der Garde und sprach zu ihr: "Mein liebes Kind, mit dem Ertrinken musst du warten, bis dass die Wasser offen sind." Da rief sie: "Heimat, süße Heimat, Wann werden wir uns wiedersehn.'" |
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6. |
Nun hat sie all ihr Glück verloren, nun ging sie heim ins Vaterland, dort hat sie dann das Kind geboren, den Vater hat es nie gekannt. Da rief sie: "Heimat, süße Heimat, Wann werden wir uns wiedersehn?" |
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