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Thema:
Lieder über Gott und die Welt
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Das Grab
Johann Gaudenz von Salis-Seewis schrieb dieses Gedicht 1783 zu dem der schweizerische Komponist Hans Gert Nägeli später in 1822 eine Melodie hinzufügte.
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| Musik |
Hans Georg Nägli
(1822)
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| Text |
Johann Gaudenz Salis-Seewis (1783) |
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1. |
Das Grab ist tief und stille und schauderhaft sein Rand; es deckt mit schwarzer Hülle ein unbekanntes Land. |
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2. |
Das Lied der Nachtigallen tönt nicht in seinem Schoß; der Freundschaft Rosen fallen nur auf des Hügels Moos. |
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3. |
Verlaßne Bräute ringen umsonst die Hände wund; der Waise Klagen dringen nicht in der Tiefe Grund. |
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4. |
Doch sonst an keinem Orte wohnt die ersehnte Ruh', nur durch die dunkle Pforte geht man der Heimat zu. |
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5. |
Das arme Herz, hinieden von manchem Sturm bewegt, erlangt den wahren Frieden nur wo es nicht mehr schlägt. |
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